Zwei harte Rennen und ein Podium in Sachsen
Am 6. und 7. Juni 2026 ging es für ein intensives Rennwochenende nach Sachsen. Zwei anspruchsvolle Rennen innerhalb von zwei Tagen sollten vor allem als hochwertiges Training dienen.
Samstag: Rund um Fremdiswalde
Den Auftakt machten die Sparkassen-Classics „Rund um Fremdiswalde“. Das Rennen war sehr stark besetzt – ein großer Teil der deutschen Masters-Elite stand am Start, darunter auch der Deutsche Meister Michael Schäfer.
Von Beginn an wurde hart und schnell gefahren. Ich konnte mich bis zum Finale vorne behaupten und ging mit einer guten Ausgangsposition in den Zielsprint.
Leider sprang mir im Sprint die Kette herunter. Damit war die Chance auf das Podium vorbei und für mich blieb trotz einer starken Leistung nur der vierte Platz.
Sonntag: Podium in Leisnig
Am nächsten Tag folgte das Rundstreckenrennen in Leisnig. Das Streckenprofil war mit zwölf Runden und rund 1.000 Höhenmetern noch anspruchsvoller als am Vortag.
Bereits in der zweiten Runde zerlegte sich das Fahrerfeld. Von diesem Zeitpunkt an war jeder Fahrer am Limit unterwegs. Ich schaffte den Sprung in eine vierköpfige Spitzengruppe und konnte mich dort bis zum Finale halten.
Am Ende gewann der Deutsche Meister Michael Schäfer vor Adam Waniek. Ich erreichte als Dritter das Ziel und sicherte mir nach dem unglücklichen vierten Platz vom Vortag doch noch einen Podestplatz.
Ergebnis Leisnig:
- Michael Schäfer
- Adam Waniek
- Christian Riesenbeck
Zwei extrem harte Rennen, ein technischer Defekt und zum Abschluss ein Podium – damit hatte das Trainingswochenende in Sachsen seinen Zweck mehr als erfüllt.